Lot 949: Prächtige Potpourrivase mit Pâte-sur-pâte-Malerei
View description{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €12,500 {{user_lang.PASSED}}
Prächtige Potpourrivase mit Pâte-sur-pâte-Malerei Ovoider unterhalb profilierter Korpus mit gerundeter Schulter eingezogenem Hals und leicht ausschwingendem Profilrand getragen von drei Tatzenfüßen mit Akanthusblattansatz. Gewölbter rosettenartig durchbrochen gearbeiteter Deckel mittig aufsteigender Knospenknauf. Grauvioletter Fond. Auf der Wandung umlaufend verschiedene schwebende eine Rosengirlande tragende Amoretten in äußerst feiner weißer Pâte-sur-pâte-Malerei. Reiche Goldstaffage. Schwertermarke. H. 20 cm.
Diese hochqualitative Maltechnik der Pâte-sur-pâte-Malerei wurde erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur Sčvres vorgestellt. Der Durchbruch dieser Maltechnik auf Meissener Porzellan erfolgte 1878 durch den Chemiker Dr. Heintze und erreichte ihren Höhepunkt auf der Weltausstellung 1893 in Chicago mit ca. 1000 dort vertretenen Ausstellungsstücken.
Vgl. Jedding Nr. 94ff. S. 176.
A splendid grey-purple ground porcelain potpourri vase with depiction of different cupids holding a rose garland. Finely painted in white pâte-sur-pâte. Crossed swords mark.
Meissen. Ende 19. Jh.
