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184. Internationale Kunstauktion- Teil III

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Lot 2588

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Lot 2588: Seltenes Paar großer Schalen mit "Famille verte"-Dekor

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €22,000 {{user_lang.LOT_SOLD}}



Seltenes Paar großer Schalen mit "Famille verte"-Dekor Runde, gemuldete Form mit glattem Goldrand. Im leicht vertieften Spiegel leuchtend farbiger Dekor im Stil der chinesischen "Famille verte"-Porzellane aus stilisiertem Lotusgewässer mit Blüten. Dahinter aufsteigende, blühende Päonienzweige mit farbenprächtigem Phantasievogel, umgeben von Schmetterlingen und Streublümchen. Oberhalb ein weiterer, fliegender Vogel. Umlaufende Medaillonrahmung aus breiter Brokatbordüre mit großen Chrysanthemenblüten und farbenprächtigen, in vier passigen Reserven gerahmten Schmetterlingen. An der Randzone Variationen aus einzelnen Lotusblüten und Wasserpflanzen. Außenwandung mit feinlinigen Indianischen Blumenzweigen in Eisenrot. Polychrome Malerei in See- und Moosgrün, Emailblau, Eisenrot und Gelb sowie wenig Aubergine. Schwertermarke. Das Gegenstück eine chinesische "Famille verte"- Porzellanschale mit identischem Motiv, wohl das Vorbild zu dem Meissener Stück. D. 34 cm - 35,5 cm.
August der Starke, leidenschaftlicher Sammler von ostasiatischen Porzellanen, übergab bereits um 1723 eine chinesische Kumme aus seiner Sammlung an den Manufakturmaler Johann Gregorius Hoeroldt mit dem Wunsch, ein Äquivalent nach Vorbild zu gestalten. In den 1720er Jahren experimentierte Hoeroldt mit verschiedenen Fondfarben in Anlehnung an chinesische Vorbilder. Im Zuge der Einrichtung des Japanischen Palais als "Porzellanschloss" entstanden um 1730 vermehrt Meissener Dekore nach chinesischen "Famille verte"-Porzellanen. Dieser Dekor wurde während der Qing-Dynastie in chinesischen Kangxi-Zeit geprägt.
Vgl. Kat. Slg. Hoffmeister, Bd. I, Nr.133, Schnorr von Carolsfels, Slg. Darmstaedter Berlin, Rudolph Lepke's Kunst-Auctions-Haus, 26. März 1925, Taf. 36, Nr. 103; Eikelmann/Weber, Meißener Porzellane nach ostasiatischem Vorbild, S. 327.
A pair of porcelain plates with "famille verte" decor. Partly crossed swords mark.
China/Meissen. 17./18. Jh. bzw. um 1730 - 1735.


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