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184. Internationale Kunstauktion- Teil III

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Lot 2587

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Lot 2587: Seltene Hahnenkanne

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €9,500 {{user_lang.PASSED}}



Seltene Hahnenkanne Plastisch gestalteter Hahn mit stark naturalistisch modelliertem und farbenprächtig staffiertem Gefieder als Teekanne. Rückseitig gebogte Schwanzfeder als Henkel sowie geschweifter, vorgestreckter Kopf mit geöffnetem Schnabel als Ausguss. Mittig eingelassener, runder Deckel mit plastischem Knauf in Gestalt eines Kükens. Polychrome Malerei. Entw. Johann Joachim Kaendler, um 1734. Rest.; Schwertermarke. H. 10,5 cm.
Das Hahnenmodell von Johann Joachim Kaendler wurde als sog. Trompe-l'oeils, eine Augentäuschung, modelliert. In der Meißener Manufaktur wurden Modelle in den unterschiedlichsten Varianten hergestellt. Johann Joachim Kaendler erwähnt im Mai 1734 eine Teekanne als Hahnenkanne wie folgt "Ebenfalls ist noch zu einem Thee Pot ein Hahn gefertigt worden...". Derartige Tiergefäße dienten als originelle Tischdekorationen, die bei ihrer Präsentation zu einem Überraschungseffekt beigetragen haben.
Vgl. Kat. Kabinettstücke, Meißener Porzellanvögel, S. 200 f; Rückert, Bayer. Nationalmuseum, Nr. 1126, Albiker, Nr. 253.
A rare porcelain teapot modelled by J. J. Kaendler. Restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1735.


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