Lot 1552: Johann Baptist Enderle
View description{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €5,000 {{user_lang.PASSED}}
(1725 Söflingen/Ulm - 1798 Donauwörth)
Satz von vier Gemälden mit Allegorien der vier Jahreszeiten
Szenische Darstellungen die Jahreszeiten repräsentierenden, mythologischen Götterfiguren in südlichen Landschaften: der "Frühling" mit der Göttin Flora und Engeln; der "Sommer" mit einer Quellnymphe und der Göttin Ceres sowie deren Attributen Ährenkranz, Ährengarben und Schlange; der "Herbst" mit dem Gott Bacchus als Jüngling mit Weintrauben und -reben sowie ruhender weiblicher Figur; der Winter als frierende, ältere, männliche, geflügelte Götterfigur, dem zwei Putti ein wärmendes Feuer entfachen. Bisher nicht dokumentierte Frühwerke Enderles mit außergewöhnlicher weltlicher Thematik. Der Künstler lernte bei seinem Onkel Anton Enderle aus Günzburg (1700 - 1761) und gehört zu den besten Malern des schwäbischen Rokoko. Seit 1753 wurde Enderle ein gefragter Maler für religiöse Themen, besonder nachdem er 1755 er eine eigene Malerwerkstattt in Donauwörth übernahm, führte danach zahlreiche bedeutende Aufträge zur malerischen Ausstattung von Kirchen durch Altarbilder und Fresken aus. Öl/Lwd., teilw. doubl.; Das Gemälde mit Winter-Szene verso sign. u. dat. 1749. Teilw. Etiketten des Kunsthändlers Siegfried Kuhnke, München, 36. Deutsche Kunst- und Antiquitäten-Messe München 1991. Jeweils 58 cm x 72 cm. Rahmen.
Provenienz: Deutsche Privatsammlung, erworben 1991 von Siegfried Kuhnke, München.
A set of four paintings with allegories of the four seasons. Oil on canvas, some paintings relined. The painting depticting the allegory of Winter signed and dated 1749 on the reverse.
