Lot 783: Seltene frühe Meissen Deckelterrine im Imari-Stil
View description{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €9,500 {{user_lang.PASSED}}
Walzenförmig sich erweiternder Korpus mit passig, leicht aufgewölbtem Deckel sowie Bekrönung eines Pinienzapfens. Umlaufend der Wandung flächendeckender, dichter Indianischer Dekor mit weit verzweigten, blühenden Chrysanthemenstauden und ausschwingenden Gräsern. Oberhalb der Wandung Gitterwerksbordüre mit ovalen Medaillons mit Schmetterlingen. Korrespondierender Dekor auf dem Deckel. Polychrome Malerei in Eisenrot, Purpur, Grün, Gelb, Gold und Unterglasurblau. Minim. best.; Schwertermarke. H. 24,5 cm.
Womöglich liegt diesem, ähnlich zu dem sog. Lambrequin-Dekor gestaltetem Muster eine japanische Porzellan-Vorlage aus der Sammlung Augusts des Starken zugrunde.
Vgl. Rückert, Kat. Bayr. Nationalmuseum, Nr. 528 (Stil des Dekors).; Kat. Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Meissener Blaumalerei aus drei Jhd., Nr. 77 u. 78 (Stil des Dekors); Weber/Eikelmann, Kat. Meißener Porzellan nach ostasiatischen Vorbildern, Bd. II. S. 65f (Stil des Dekors).
A rare early lImari style lidded tureen painted with Indian flowers. Minor chipped. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1730.
