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192. Internationale Kunstauktion - Teil II

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Lot 1821

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Lot 1821: Fritz Winter

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €14,000 {{user_lang.LOT_SOLD}}



(1905 Altenbögge/Westfalen - 1976 Herrsching am Ammersee)
Ohne Titel
Abstrakte Komposition. Winter ist einer der maßgeblichen deutschen abstrakten Maler im 20. Jh.; 1927-1930 studierte Fritz Winter am Bauhaus in Dessau bei Paul Klee, Wassily Kandinsky, Josef Albers und Oskar Schlemmer. 1929 nahm er mit 12 Werken an der Wanderausstellung "Junge Bauhausmaler" in Halle/S., Braunschweig, Erfurt und Krefeld teil. Im selben Jahr besuchte er erstmals Ernst-Ludwig Kirchner in Davos, mit dem ihn seitdem eine enge Freundschaft verband. 1930 arbeitete Winter drei Monate im Atelier von Naum Gabo in Berlin und hatte eine erste Einzelausstellung in der Galerie Buchholz in Berlin. Museen in Halle, Hamburg, Mannheim, Breslau und Wuppertal erwarben in dieser Zeit Arbeiten von ihm. Seit 1931 lebte Winter zunächst in Halle/S., 1933 zog er nach "Machtergreifung" der Nationalsozialisten über München und Allach nach Dießen am Ammersee. 1937 wurden in der Nazi-Aktion "Entartete Kunst" Werke Winters aus Museen in Hannover und Hamburg beschlagnahmt und vernichtet, der Künstler erhielt ein Mal- und Ausstellungsverbot. 1939-1949 waren der Kriegsdienst und sowjetische Gefangenschaft eine persönliche und künstlerische Zäsur. Als Gründungsmitglied der Gruppe "ZEN 49" beteiligte sich Winter neben Willi Baumeister aktiv an der Durchsetzung der gegenstandslosen, abstrakten Kunst. 1950 erhielt er den 2. Preis auf der Biennale in Venedig und begegnete Hans Hartung und Pierre Soulages in Paris. 1955 wurde Winter als Professor an die Staatl. Hochschule für Bildende Künste in Kassel berufen. 1955-1964 nahm er an der documenta I-III teil. Mischtechnik mit Öl u. Gouache/Karton. R. u. sign. u. dat. (19)54. Ca. 74,5 cm x 100 cm. Rahmen.
Die Arbeit war der Nichte und Nachlassverwalterin des Künstlers Helga Gausling (1939 - 2022) vom Fritz-Winter-Haus in Ahlen als authentisch bekannt.
Provenienz: Gump’s Gallery, San Francisco (verso auf der Rahmenrückseite mit Resten des alten Etiketts); ausgestellt auf der 3. Biennale, São Paulo 1955; Süddeutsche Privatsammlung.
Mixed media with oil and gouache on cardboard. Signed and dated (19)54.


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