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192. Internationale Kunstauktion - Teil II

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Lot 1764

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Lot 1764: Alexander Koester

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €24,000 {{user_lang.PASSED}}



(1864 Bergneustadt - 1932 München)
"Meraner Rosen". Originaltitel
Bei dem um 1926-1930 entstandenen mit breitem, lockerem Duktus und weich-pastosem Farbauftrag gemalten, impressionistischen Stillleben arrangierte Koester einen großen Strauß farbharmonisch subtil abgestimmter Meraner Rosen in weißen, gelben sowie rosafarbenen Tönen in eine walzenförmige dunkle Vase und stellte diese auf eine mit einem silbergrauen Tuch bedeckte Platte vor eine graugrün changierende Wand. Wie Hans Koester schildert waren Blumen vor allem in den späteren Lebensjahren ein beliebtes Motiv für Alexander Koester: "In den letzten Lebensjahren - und hier ist das Jahr 1926 bemerkenswert - wurde der Künstler nicht müde, die in seinem Dießener Garten erblühten Blumen auf die Leinwand zu bannen. Wie Renoir, Manet oder Trübner besaß er eine Vorliebe für Rosen. Er hat die prangende Blütenpracht eines Bouquets in vollem Brio gemalt. Auch hier zeigt sich der Musiker, der die stumme Blütenpracht ertönen läßt. Das Motiv tritt formal wie koloristisch in immer neuen Variationen auf und uns wird bewußt, wie reich differenziert und sicher sein rhythmisches Gefühl ist, das in jedem Bild eine immer andere und überraschende Ausformung erhält. "(Zit. in: Ruth Stein und Hans Koester: "Alexander Koester 1864-1932. Leben und Werk", Recklinghausen 1988, S. 56). Der an der Karlsruher Akademie ausgebildete Maler war ab 1896 zunächst in Klausen in Südtirol ansässig, hatte aber auch ein Atelier in München. 1915 fand er in Dießen am Ammersee ein neues Refugium. Bekannt wurde Koester vor allem durch seine zahlreichen Entenbilder in einem malerisch virtuosen, impressionistischen Stil, die er seit 1899 vielfach ausstellte. Diese brachten ihm den prägnanten Beinamen "Enten-Koester" ein. Schon 1900/01 erwarben Kaiser Wilhelm II. und Prinzregent Luitpold von Bayern Werke Koesters, 1902 wurde er in Berlin ausgezeichnet, 1904 erhielt er auf der Weltausstellung in St. Louis eine Goldmedaille. Öl/Lwd.; R. u. sign.; 76,5 cm x 61,5 cm. Rahmen.
Aufgeführt im Wvz. von Ruth Stein und Hans Koester: "Alexander Koester 1864-1932. Leben und Werk", Recklinghausen 1988, Nr. 1013 (mit der Angabe "1945 in Schlesien verschollen", leicht abweichende Maße von 78 cm x 63 cm).
Oil on canvas. Signed. Mentioned in the catalogue raisonné, no. 1013.


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