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191. Internationale Kunstauktion - Teil III

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Lot 2675

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Lot 2675: Paar seltene Meissen Deckelvasen mit Chinoiseriedekor

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €33,000 {{user_lang.LOT_SOLD}}



von Adam Friedrich von Löwenfinck oder seinem Umkreis
Über dem Rundstand gestreckt eiförmiger Korpus mit kurzem zylindrischen Hals und passigen, leicht aufgewölbten, überkragenden Deckeln mit Kugelknauf. Umlaufend der Wandung großflächig angelegte, unterschiedliche, szenische Darstellungen von festlich gekleideten Chinesen in blühenden Hafenlandschaften, sog. Chinoiserien. Im Schatten von Bäumen, Palmen und Stauden stehende Chinesen mit Fächern, Laternen und Schirmen. Fliegende Insekten und kleine goldene Sonne. Umlaufend am Hals und auf dem Deckel ein Band aus Blatt- und Blütenfestons. Polychrome Malerei mit dezenter Goldstaffage von Adam Friedrich von Löwenfinck oder seinem Umkreis. Die Malerei folgt dem Stil der 1720 entstandenen Serie "Nieuwe geinventeerde Sinesen" von Petrus Schenk d. J., die von den Kupferstichvorlagen abgewandelt übertragen wurde. Deckel teilw. minim. rest.; Schwertermarke. H. 28,5 cm.
Löwenfinck schied 1736 aufgrund von Zwistigkeiten mit seinem Lehrmeister Johann Gregorius Hoeroldt aus der Manufaktur aus und arbeitete fortan für verschiedene Fayencemanufakturen. Die phantasievollen Fabelwesen gehören zu seinen bekanntesten Sujets. Im Vergleich zu vielen Chinoiserie-Dekoren der Höroldt Zeit verzichtet der Maler auf Kartuschen und rahmendes Zierwerk, was die szenischen Chinoiserien zur Entfaltung bringt. Eine Tabatiere mit ähnlicher Chinoiserieszene nach Kupferstichvorlage von Schenk aus der Serie "Nieuwe geinventeerde Sinesen" stammt aus der Ralph H. Wark Collection, The Cummer Museum, Florida, Inv.-Nr. AG 2000.240. Explizit das Earl of Jersey-Service weist gestalterische Ähnlichkeiten der Chinoiserieszenen auf.
Vgl. Pietsch, Phantastische Welten, S. 78 ff. und Nr. 49 u. Nr. 51.; Pietsch, The Wark Collection, Nr. 200-212. (Earl of Jersey-Service).
A rare pair of porcelain vases with chinoiserie scenes probably painted by A. F. v. Löwenfinck in the manner of engravings by P. Schenk. Lid partly minor restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1735 - 1740.


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