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187. Internationale Kunstauktion - Teil III

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Lot 2196

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Lot 2196: Repräsentative monumentale Meissen Prunkvase

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €125,000 {{user_lang.PASSED}}



als Allegorie des Frühlings
Mehrteilig montiert. Hoher, konkav eingezogener Rundfuß. Gedrückt bauchiger und über abgesetztem, goldstaffiertem Profilband sich konisch erweiternder Korpus mit stark reliefplastischer, flacher Schulter und kurzem, profiliertem Rand. Korrespondierender, in starken Reliefrocaillen aufsteigender Deckel mit prächtiger Bekrönung in Form eines sommerlichen Blumenbuketts aus fein modellierten Blättern und geöffneten Blüten. Allseitig reliefplastischer Dekor aus kräftigem, geschwungenem Rocaille- und Gitterwerk in zartrosafarbener und seegrüner, goldgehöhter Staffierung sowie umzogen von aufgelegten Blütenranken, unter anderem mit Nelken und Rosen. Vollplastisch gearbeiteter, teilw. figürlicher Schmuck. Am unteren, gebauchten Wandungsteil schwebende Amorette mit Blumenstrauß. An der Schulter seitlich hervortretende, stark plastische Rocaillebasen, darauf sitzende Flora mit Blumenstrauß, die Personifikation des Frühlings und Göttin der Blumen in einem gelbfarbenem und mit Goldblüten gemustertem, antikisierendem Gewand bzw. aufgestecktes Blumenbukett. Umlaufend gestreuter Dekor aus Insekten und Schmetterlingen. Polychrome Malerei mit reicher Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler, 1748. Figur der Flora und seitliches Blumenbukett sind abnehmbar. Unw. best./rest.; Brandrisse. Schwertermarke. Meissen. Ende 19. Jh.; H. 131 cm.
In Bezug auf die plastische und figürliche Gestaltung sowie die Größe einzigartiges, meisterhaft ausgeführtes Objekt, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um ein repräsentatives Schaustück handelt, das in einer Eingangshalle aufgestellt war. Besonders schwierig ist die Herstellung einer Vase dieser Art, stellt es doch die Modelleure vor besondere Herausforderungen im Hinblick auf das Material und die Brennvorgänge. In Kaendlers Arbeitsbericht vom November 1748 als Frühlingsvase mit Figurenschmuck verzeichnet, wurde es ursprünglich mit durchbrochen gearbeitetem Gitterwerk ausgeformt. Es ist anzunehmen, dass diese Prunkvase ursprünglich Teil einer Serie von vier Jahreszeitenvasen war, allerdings ist nur der Frühling überliefert.
Vgl. Pietsch, Kat. Triumph der blauen Schwerter, Nr. 412.
A splendid monumental porcelain vase with lid as allegory of the spring, finely moulded in relief with rocaille scrolls and decorated with applied tendrils, lush bouquets of flowers and figures of Flora as personification of the spring and a cupid. Insignificantly chipped/restored. Firing cracks. Crossed swords mark.
Meissen. Ende 19. Jh.


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