Lot 2029: Äußerst seltene Figur eines orientalischen Banjospielers
View description{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €1,400 {{user_lang.PASSED}}
Auf unregelmäßigem Sockel stehender, singender, orientalisch gekleideter Musikant in langem, teils gemustertem Gewand mit farbenprächtiger Kopfbedeckung mit beiden Händen das Banjo spielend. Polychrome Malerei mit etwas Gold. Entw. Erich Hösel, um 1904 - 1917. Entw.-Bez.; Modell-Nr. V 129. Schwertermarke. H. 20,5 cm.
Erich Hösel (1869 - 1951) studierte seit 1886 an der Dresdener Kunstakademie, danach unter Johannes Schilling und Robert Diez. 1903 wurde er zum Leiter der Gestaltungsabteilung der Meissener Manufaktur berufen sowie 1904 zum Professor ernannt. Charakteristisch sind vor allem seine lebendig-bewegten Tiermodelle sowie ausdrucksstarken Figuren fremder Völker. Dazu inspirierten ihn nicht zuletzt seine Reisen durch Europa, den Orient und Nordamerika.
Vgl. Jedding, Meißener Porzellan des 19. und 20. Jh., S. 150; Meissen Porzellan, 1900 bis 1930er Jahre, Slg. Krockenberger, S. 192, Nr. 101.
Provenienz: Aus dem Nachlass einer bedeutenden norddeutschen Privatsammlung.
A very rare porcelain figure of an Oriental musician playing the banjo. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1904 - 1923.
