Lot 2415: Ferdinand Keller
View description{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €12,000 {{user_lang.PASSED}}
1842 Karlsruhe - 1922 Baden-Baden
Najaden
Entwurf aus einer Serie von vier 1893 entstandenen Großformaten mit mythologischen Motiven für Wandbehänge, die für Kellers Sommerhaus in Niederpöcking am Starnberger See gefertigt wurden; außer diesem Najaden-Motiv zeigen sie u. a. einen Triton mit Nymphe und Bacchanale (vgl. Koch, Wvz-Nr. 241). Keller studierte seit 1862 an Kunstakademie Karlsruhe bei Johann Wilhelm Schirmer und Ludwig des Coudres, zugleich nahm er Privatunterricht im Atelier von Hans Canon. 1867-1869 lebte Keller in Rom, wo er die Bekanntschaft von Anselm Feuerbach machte, der sein Atelier im selben Haus hatte. 1870 wurde Ferdinand Keller als Lehrer für Porträt- und Historienmalerei an die Kunstakademie Karlsruhe berufen, 1873 ernannte man ihn zum Professor, 1880-1913 war er deren Direktor. Schwerpunkte im Oeuvre Kellers waren teilw. monumentale Darstellungen historischer, dynastischer oder kultureller Ereignisse der deutschen und badischen Geschichte sowie mythologische und allegorische Themen. Öl/Lwd.; L. u. monogr. u. dat. "FK 1893". 200 cm x 170 cm. Rahmen.
Lit.: Michael Koch: "Ferdinand Keller (1842 - 1922. Leben und Werk", Karlsruhe 1978, Wvz-Nr. 242 mit Abb.
Oil on canvas. Signed with monogram and dated 1893. Mentioned in the catalogue raisonné by Koch, no. 242.
