Lot 2620: Seltene frühe Teekanne mit Hausmalerei von Ignaz Preissler
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Seltene frühe Teekanne mit Hausmalerei von Ignaz Preissler Gebauchter, sich nach oben verjüngender Korpus. Seitlich gerundeter Henkel mit stilisierten Blattansätzen sowie gebogter, aus einem Maskaronkopf aufsteigender Röhrenausguss. Haubenförmiger Deckel, mittig hochgezogener Scheibenknauf. Umlaufend der Wandung jagdliche Szenen in baumbestandener, hügeliger Landschaft. Auf der Schauseite Jäger zu Pferd mit Speer, begleitet von einer Hundeschar, auf der Rückseite dargestellte Bärenjagd mit Reiter und Hunden, einen Bären anfallend. Eisenrote Camaieumalerei von Ignaz Preissler oder Werkstatt. Nach Kupferstichvorlagen von Georg Philipp Rugendas (1666 - 1742). K.P.M.-Marke. H. 13 cm.
Der Hausmaler Ignaz Preissler (1676-1729) aus Friedrichswalde/Schlesien war bekannt für seine Hausmalerei auf Fayence. Diesen Malstil übertrug er unter anderem auf frühe Meissener Porzellane in Schwarzlot-, purpurfarbener sowie eisenroter Camaieumalerei.
Vgl. Rückert, Kat. Meissener Porzellan, Bayer. Nationalmuseum, Nr. 3, 149 (Form); Miller/Rückert, Kat. Hans Syz collection, Nr. 353; Jedding, S. 150.
A rare early porcelain tea jug with "Hausmalerei" in iron-red by Ignaz Preissler. K.P.M. mark.
Meissen. Um 1723- 1725.





