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184. Internationale Kunstauktion- Teil III

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Lot 2600

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Lot 2600: Seltenes Bourdalou mit Hoeroldt-Chinoiserien

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €7,500 {{user_lang.PASSED}}



Seltenes Bourdalou mit Hoeroldt-Chinoiserien Ovaler, gebauchter Korpus mit ausschwingendem Rand. Seitlicher profilierter Bandhenkel. Beidseitig der Wandung, in kräftigem Gelbfond, vierpassig ausgesparte, goldkonturierte Reserven mit szenischer Darstellung von Chinesen, sog. Chinoiserien. Schauseitig seltene, erotische Palastszene eines Paares vor bergiger, architekturbestandener Landschaftskulisse. Rückseitig, in Terrassenarchitektur mit blühenden Vasenbuketts eingebettete Hofszene von vier Chinesen beim Bade. Im Spiegel eine von Laub- und Bandelwerk umzogene Lüsterfond-Reserve mit korrespondierendem Dekor. Äußerst feine, polychrome Malerei, wohl von Johann Gregorius Hoeroldt. Henkel mit zart konturiertem Indianischem Blumendekor. Innenrand mit geometrischer Ornament- und Goldspitzenbordüre. Fachgerecht rest.; Schwertermarke. H. 8,5 cm. 20 cm x 14 cm.
Das Reise-Nachtgeschirr für Damen ist gekennzeichnet durch einen Fond aus kräftigem Gelbton. Johann Gregorius Hoeroldt unternahm bereits 1723 erste Versuche, Gelb als Fondfarbe herzustellen. Die Gestaltung von Porzellanen mit Fondfarben in Verbindung mit ausgesparten Reserven studierte Johann Gregorius Hoeroldt von chinesischen Porzellanen aus der Königlichen Sammlung von August dem Starken. In den 1720er Jahren folgten Experimente zur Herstellung bunter Fondfarben, die dem König auf kleinen Schalen präsentiert und 1727 im Inventar des Japanischen Palais verzeichnet wurden. Das kräftige Gelb stellt hierbei eine besondere Fondfarbe dar, da sie den Bezug zum chinesischen Hof herstellt. Das Gelb war ausschließlich dem Kaiser Chinas vorbehalten und daher unter europäischen Regenten hoch angesehen.
Vgl. Pietsch, Kat. Triumph der blauen Schwerter, Nr. 222, 230.
A porcelain bourdalou with rare Hoeroldt-Chinoiserie scenes probably painted by J.G. Hoeroldt. Professionally restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1730.


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