Lot 1928: Otto Dill
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Otto Dill (1884 Neustadt a. d. Hardt - 1957 Bad Dürkheim)
Vierspänner bei einem Rennen des Reit- und Fahrturniers in Iffezheim
In virtuos schnellem Duktus gemalte, teilw. pastos ausgeführte, furios hingeworfene Freilichtimpression. Werke, die den Jagd- und Pferdesport thematisieren, wie Galopp- und Trabrennen sowie Polospiele und Kutschengespanne, nahmen seit den 20er Jahren einen großen Raum in Dills Oeuvre ein. Hierin konnte er auch seine Meisterschaft in der Schilderung schneller Bewegungen zum Ausdruck bringen. Dill besuchte oft Pferderennen und Polospiele, u. a. in München und Iffezheim bei Baden-Baden, die er mit großer Lebendigkeit und einem bestechenden Blick für die Pferde, Reiter und das mondäne Flair ins Bild setzte.1908-1914 studierte er an der Münchner Akademie und war Meisterschüler Heinrich von Zügels. Schon 1917 war Dill im Glaspalast vertreten, 1922-1930 stellte er als Mitglied in der Münchener Secession aus. 1924 wurde ihm der Professorentitel verliehen, 1949 ernannte man ihm zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste in München. Öl/Lwd.; R. u. sign.; 65 cm x 80 cm. Rahmen.
Oil on canvas. Signed.
