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181. Internationale Kunstauktion - Teil I

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Lot 991

Lot 991

Lot 991

Lot 991: Kaminvase als Allegorie des Winters

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €3,300 {{user_lang.PASSED}}



Kaminvase als Allegorie des Winters aus der Serie "Vier Jahreszeiten". Aufsteigender Rundfuß mit balusterförmigem, leicht bombiertem Korpus mit volutierter, flammenartig geformter Bekrönung, teilw. durchbrochen gearbeitet. Auf der stark rocailleförmig reliefierten Wandung plastischer Dekor, den Winter symbolisierend. Unterhalb liegender Kohlenkorb. Auf der Schulter sitzender Putto in pelzgefüttertem Umhang, sich die Hände an einer Kohlenschale wärmend. Seitlich aufgelegter, von Eiszapfen flankierter, knorriger Ast. Schauseitig, in kartuschenförmiger Rahmung, Watteauszene mit Harlekin und Edeldame in baumbestandener Landschaft. Polychrome Malerei mit Goldkonturierung. Unw. rest.; Entw. Johann Joachim Kaendler und Peter Reinicke. Schwertermarke. H. 33,5 cm.
Die Darstellung der vier Jahreszeiten war ein beliebtes Thema im 18. Jh.; Die Konzeption dieser geht wohl auf den Modelleur J. J. Kaendler zurück. Die Gestaltung der Putten übernahm vermutlich Peter Reinicke, der zwischen 1743 und 1760 der engste Mitarbeiter Kaendlers war.
Vgl. Jedding, Kat. Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Nr. 174 - 177. Vgl. Slg. Jahn.
Provenienz: Deutsche Privatsammlung.
A porcelain vase as allegory of the winter from the series "Four seasons". Insignificantly restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1750.