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181. Internationale Kunstauktion - Teil I

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Lot 988

Lot 988

Lot 988

Lot 988: Kaminvase als Allegorie des Frühlings

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €3,300 {{user_lang.PASSED}}



Kaminvase als Allegorie des Frühlings aus der Serie "Vier Jahreszeiten". In großen Rocaillen aufsteigender Rundfuß mit balusterförmigem, leicht bombiertem Korpus, übergehend in volutenartig gedrehten Hals mit geschwungenem Rand. Auf der Wandung plastischer Dekor aus fein aufgelegten Blüten und Blattranken sowie einem unterhalb sitzenden Knaben mit Blumenkorb, den Frühling darstellend. Oberhalb modellierte, geflügelte Amorette zwischen Wolken bzw. plastischen Amorettenflügeln. Schauseitig, in kartuschenförmiger Rahmung, galante, szenische Darstellung von Watteaufiguren in baumbestandener Landschaft. Polychrome Malerei mit Goldkonturierung. Unw. rest.; Entw. Johann Joachim Kaendler und Peter Reinicke. Schwertermarke. H. 30,5 cm.
Die Darstellung der vier Jahreszeiten war ein beliebtes Thema im 18. Jh.; Die Konzeption dieser geht wohl auf den Modelleur J. J. Kaendler zurück. Die Gestaltung der Putten übernahm vermutlich Peter Reinicke, der zwischen 1743 und 1760 der engste Mitarbeiter Kaendlers war.
Vgl. Jedding, Kat. Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, Nr. 174 - 177. Vgl. Slg. Jahn.
Provenienz: Deutsche Privatsammlung.
A porcelain vase as allegory of the spring from the series "Four seasons". Insignificantly restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1750.