Lot 671: KPM Berlin Belle Epoque-Jardiniere mit Weichmalerei
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und Putten
Ovaler, rocailleförmig geschweifter Korpus mit unregelmäßig wellenfömigem bzw. glatt ausschwingendem Rand. Seitlich volutenartig sich in die geschwungene Schalenform schmiegende Handhaben. Korrespondierend auf der Mündung und ihren Umhängen sitzende Knaben mit Blütenzweigen. Großflächig auf der Wandung angelegtes Arrangement blühender Wildrosen bzw. Azaleenblüten in feiner, pastelltoniger Weichmalerei. Zart mintfarbener Teilfond. Goldstaffage. Entw. Burckhardt Apel, 1891. Modell-Nr. 3593. Undeutl. Maler-Monogr.; Jahreszeichen. Minim. best./rest.; Zepter- und Malereimarke. H. 21 cm x 38 cm x 18 cm.
Die "Weichmalerei" bezeichnet eine charakteristische Art der Blumenmalerei in reichem, pastelltonigem Farbenspiel mit weich verlaufenden Farbtönen, bei der die Motive in unscharfen Konturierungen aus nebelhaft verschwimmendem Grund hervortreten.
Vgl. Dietz, Slg. Sabet, G 15 - G 18, S. 412f.
A Belle Epoque porcelain jardiniere with cupids and flowers in so-called Weichmalerei. Date mark. Minor restored/chipped. Sceptre- and painter's mark.
KPM-Berlin. 1914.
