Lot 924: "Loreley". Originaltitel
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Quadratische Plinthe mit reliefiertem Wellenband. Auf hohem Felssockel sitzende, singende und die Lyra spielende Sagengestalt Loreley, gekleidet in ein antikisierendes, unterhalb der Brust gegürtetes, mintgrünes Gewand mit Goldsternenmuster sowie reich behangen mit edler Perlenkette und einem goldenen Oberarmreif. Polychrome Malerei in Pastelltönen. Goldstaffage. Entw. Friedrich Offermann, um 1889. Modell-Nr. O 153. Unw. rest.; Schwertermarke. H. 34 cm.
Der in Hamburg geborene Bildhauer Friedrich Offermann (1859 - 1913) studierte an der Kunstakademie in Dresden bei Ernst Hähnel und ist vor allem für seine Skulpturen an öffentlichen Bauten in Dresden und Hamburg bekannt. Bis 1909 kaufte die Meissener Manufaktur verschiedene Modelle Offermanns an, neben der "Lorelei" unter anderem auch die "Geburt der Venus" (Modell-Nr. R 124).
Vgl. Berling, Festschrift, Taf. 29, Nr. 1; Jedding, Meißener Porzellanplastik 19. und 20. Jh., S. 160.
A porcelain figure of Lorelei modelled by F. Offermann. Insignificantly restored. Crossed swords mark.
Meissen. Um 1900.
