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183. Internationale Kunstauktion- Teil I

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Lot 939

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Lot 939: Paar prächtige Amphorenvasen mit feiner Limoges-Emailmalerei

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{{user_lang.ESTIMATE_PRICE}} €36,000 {{user_lang.LOT_SOLD}}



Paar prächtige Amphorenvasen mit feiner Limoges-Emailmalerei Über glockenförmig aufsteigendem, profiliertem Rundfuß ovoider Korpus mit gerundeter Schulter, eingezogenem Hals und breit ausschwingendem Rand. Seitlich ansetzende Akanthusblatthenkel mit Perlschnur und Palmettenansatz. Kobaltblauer Fond. Auf der Schauseite vielfigurige, mythologische Darstellung wohl aus dem Trojanischen Krieg bzw. Homers "Ilias". Rückseitig ein von eingerollten Blattranken umzogener Groteskenkopf. Leicht erhabene Aufglasurmalerei in weißem Email, sog. Limoges-Emailmalerei. Reiche Goldstaffage. An Fuß und Hals umlaufende, stilisierte Rankenbordüre. Form-Entw. Ernst August Leuteritz. Modell-Nr. H 148. Schwertermarke. H. 36 cm.
Die Art der Gestaltung geht auf die berühmten Emailarbeiten des 16. Jhs. aus Limoges zurück. Szenische Darstellungen in Kombination mit arabeskem Dekor wurden mit Emailfarben „en grisaille“ in Weiß auf leuchtend blauem Grund aufgetragen und mit Gold staffiert. Im 19. Jh. begannen einige europäische Porzellanmanufakturen diese Technik auf Porzellan nachzubilden. Als Vorbild für die szenischen Darstellungen dienten vermutlich Illustrationen nach Zeichnungen von John Flaxman (1755 – 1826) zu Homers „Ilias“. Erstmals präsentierte die Meissener Manufaktur eine Henkelvase als Paradestück mit der friesartig angelegten, szenischen Darstellung „Triumphzug Alexander des Großen“ nach Berthel Thorvaldsen auf der Pariser Weltausstellung im Jahre 1867.
Vgl. Berling, Festschrift, Abb. 228, Jedding, S. 176, Siemen, Nr. 42, S. 368, 377.
A pair of splendid amphora-shaped cobalt-blue ground porcelain vases depicting mythological scenes probably from the Trojan war or Homer‘s „Ilias“ and grotesque head in white Limoges style enamel painting. Crossed swords mark.
Meissen. 2. Hälfte 19. Jh.


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