Lot 1672: Carl Morgenstern
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Carl Morgenstern (1811 Frankfurt a. M. - 1893 ebenda)
Ansicht von Neapel mit Blick über den Golf auf den Vesuv
Lichtdurchflutete Morgenstimmung mit Fischern im Vordergrund. Romantische, im Kolorit subtil nuancierte, charakteristische Darstellung Morgensterns mit virtuoser Wiedergabe des mediterranen Lichts und der Spiegelungen auf dem ruhigen Meer. Morgenstern stammte aus einer Künstlerfamilie, sein Vater Johann Friedrich Morgenstern war seit dem frühen 19. Jh. in Frankfurt als Architektur- und Landschaftsmaler ansässig. Nach seiner Tätigkeit in der Malereiwerkstatt (ab 1826) ging Morgenstern mit 21 Jahren 1832 nach München, wo er Schüler Carl Rottmanns wurde. 1834 folgte ein dreijähriger Italienaufenthalt, von dem er 1837 nach Frankfurt am Main zurückkehrte. In Italien fand Morgenstern zu einer neuen künstlerischen Formensprache und nicht zuletzt zu einer luziden, der italienischen Landschaft entsprechenden Palette. Auf der Basis seiner Italien-Studien spezialisierte sich Morgenstern auf meist kleinformatige Gemälde mit Italien-Motiven, besonders Küsten, und wurde einer der bedeutendsten Italien-Maler seiner Generation. Öl/Lwd.; R. u. sign. u. dat. 1847. 44,5 x 66,5 cm. Rahmen.
Oil on canvas. Signed and dated 1847.
