Lot 728: Weibliche Wackelpagode
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Weibliche Wackelpagode Mit verschränkten Beinen sitzende Chinesin in einem weißen, von großen Blüten gemustertem Gewand mit goldornamentiertem Spitzenkragen, hellblauen Pantoffeln und einem edelsteinbesetztem Gürtel, das Haar rückseitig zum Zopf geknotet. Hände, Kopf und Zunge beweglich. Polychrome Malerei mit Goldstaffage. Entw. Johann Joachim Kaendler. Minim. rest.; Schwertermarke. H. 14 cm.
Die sog. Wackelpagoden gehen auf Entwürfe aus dem Jahr 1762 zurück als Friedrich II. von Preußen "10 Bajoden mit wackelnden Köpfen" bestellte. Die fünf weiblichen und fünf männlichen Figuren wurden nach Ende des Siebenjährigen Krieges als Teil der Innenraumgestaltung des Chinesischen Hauses von Sanssouci aufgestellt.
Vgl. Kat. Königl. Sächs. Porzellan Manufactur in Meissen, 1904, Bl. 27; Kat. Rückert, Bayer. Nationalmuseum, Nr. 1027, Pietsch, Triumpf der Blauen Schwerter, S. 144.
A porcelain figure of female pagoda nodder. Crossed swords mark.
Meissen. 2. Hälfte 19. Jh.
